Was haben Worte, Stille und Verbrechen gemeinsam? Können Worte Gewalt bedeuten? Können Worte ein Verbrechen sein?

»Wir haben nicht das Recht, etwas zu sagen oder zu tun, das den anderen in seinen eigenen Augen erniedrigt. Wichtig ist nicht, was wir von ihm denken, sondern was er von sich denkt. Einen Menschen in seiner Würde zu verletzen, ist ein Verbrechen.«

Antoine de Saint-Exupéry

Worte sind die schärfsten Schwerter und können Verletzungen zufügen, die unsichtbar sind. Diese Wunden sieht ein Dritter nicht. Viele können diese Wunden leicht verbergen. Doch wenn du genauer hinschaust, so bemerkst du die Wunden. Du merkst es an den Worten des Anderen, an den Handlungen, an der Körperhaltung, an der Gestik, an vielen kleinen Dingen. Den diese Wunden zeigen oft ihre Wirkung unbewusst, dauerhaft und schleichend.

Es gibt Situationen, da fällt es schwerer die eigenen Gefühle im Zaum zu halten und Worte entgleiten uns. Uns fehlt in diesem Augenblick dieser kleine magische Augenblick, in dem wir einatmen, inne halten, ausatmen und loslassen und wieder klarer sind. Ein kleiner Moment der Stille.

Heute ist ein guter Tag, um dies zu üben.

Zum Abschluss Buddha zum Thema Worte und Stille:

»Wenn das, was Du sagen möchtest, nicht schöner ist als die Stille, dann schweige!«

Buddha