Die Gestaltungsfreiheit des Menschen wird nur durch seine – zumindest theoretische – Gedankenfreiheit übertroffen. Jeder von uns kann sein Leben frei gestalten. Viele Dinge tun wir nicht, weil wir die Folgen, die Konsequenzen davon nicht tragen wollen. Du würdest ja, aber …

  • die Familie, die Kinder, die Eltern, die Freunde
  • der Job
  • die Schulden, das Haus
  • die Verantwortung gegenüber X
  • der falsche Zeitpunkt

Gründe etwas nicht zu tun, findet jeder schnell und leicht.

In 10 Jahren hat sich dann kaum etwas verändert, du bist in deinem Trott einfach 10 Jahre älter geworden. Deine Träume sind Träume geblieben und dein Glaube, dass es nicht möglich war deine Träume zu leben, hat sich zementiert.

Doch du gibst nicht auf, deshalb hier ein paar Fragen – zu dir in 10 Jahren:

  • Welche Gedanken prägen meinen Alltag?
  • Welche Gefühle prägen meinen Alltag?
  • Wie sehe ich aus?
  • Wo lebe ich – in der Stadt oder auf dem Land, allein oder mit anderen?
  • Wo liegt mein Arbeitsplatz, in der Stadt, auf dem Land, wie weit vom Wohnort entfernt?
  • Gehe ich den ganzen Tag einer einzigen Arbeit nach oder erledige ich in Teilzeit mehrere Tätigkeiten?
  • Welche Erfolge habe ich gefeiert, welche Niederlagen erlebt?
  • Welche Erfahrungen haben mich am meisten geprägt?
  • Wie sieht mein Umfeld aus, welche Freunde habe ich?
  • Welche interessanten Menschen habe ich kennen gelernt?
  • Wie ernähre ich mich?
  • Welche Hobbys pflege ich?
  • Welche Orte habe ich besucht, welche Kulturen kennen gelernt?
  • Welche technischen und medizinischen Erneuerungen prägen mein Leben?
  • Mit welchen Themen beschäftige ich mich mehr als heute?
  • Welche Fähigkeiten und Talente werde ich speziell ausgebildet und entfaltet haben?
  • Wie gestalte ich meine Mobilität?
  • Was bringt Freude in mein Leben?
  • Was möchte ich meinen Enkeln über diese 10 Jahre erzählen?

Ein Blatt Papier, ein Stift und ein wenig Zeit, um deine Gedanken zu den nächsten Jahren aufzuschreiben – es liegt nur an dir.