Täglich triffst du viele Entscheidungen. Manche Entscheidungen triffst du nicht, du verschiebst sie. Für diese Entscheidungen hier eine kleine Hilfe in Form einer 10-10-10-Regel.

Wenn du vor einer Entscheidung stehst, so beantworte drei Fragen (die 10-10-10-Regel):

  1. Welche Auswirkungen hat die Entscheidung auf dich,
    dein Leben in den nächsten 10 Tagen?
  2. Welche Auswirkungen hat die Entscheidung auf dich,
    dein Leben in den nächsten 10 Monaten?
  3. Welche Auswirkungen hat die Entscheidung auf dich,
    dein Leben in den nächsten 10 Jahren?

Mit diesen drei Fragen kannst du die Konsequenzen der Entscheidung besser einschätzen. Vielleicht erkennst du, dass die Entscheidung langfristig negativ wäre oder das sie in 10 Jahren keine Rolle mehr spielt. Oder du siehst, dass es zwar kurzfristig aufwendiger wäre, jedoch in 10 Monaten ganz wichtig für dich es getan zu haben.

Unabhängig davon, wofür du dich entscheidest, achte auf deine innere Stimme. Sie ist wichtiger als Rat-Schläge, Erwartungen anderer und „das macht man so und so“.

Zum Abschluss noch ein schönes Zitat von Lukas Niederberger, Am liebsten beides, S. 46
»Menschen mit stromlinien-förmigen Biografien ohne Lücken und Brüche, Ecken und Kanten erzeugen gleichzeitig Bewunderung und Angst. Der Traum vom direkten, kürzesten Weg, vom Traumjob, von der Märchenprinzessin, vom absoluten Glück, hindert nicht nur unsere Entscheide fürs Mögliche, sondern beraubt uns auch der Schönheit und des Werts oder scheinbarer Umwege. Öfters als wir glauben geben uns gerade die vermeintlichen Umwege, die unspektakulären Zwischenlösungen, die Aus-Zeit, der Ferien-Job, eine  seltsame  Beziehung  oder  ein  branchen-fremdes  Praktikum  die eigentliche Richtung im Leben an.«

Und wenn gar nichts mehr hilft, also auch die 10-10-10-Regel nicht mehr, so gibt es einen ultimativen Entscheidungswegweiser:
»Entscheide dich für das, was dich lebendiger macht.«