Kommunikation findet über viele Wege statt. Einer davon vollzieht sich über Worte. Worte, eines der mächtigsten Werkzeuge der Menschen. Ruth Bebermeyer beschreibt den Umgang mit Worten.

»Ich fühle mich so verurteilt von deinen Worten,
ich fühle mich so abgewertet und weggeschickt,
bevor ich gehe, muss ich noch wissen,
hast du das wirklich so gemeint?

Bevor ich meine Selbstverteidigung erreichte,
bevor ich aus Verletzung und Angst heraus sprechen,
bevor ich diese Mauer aus Worten baue,
sage mir, habe ich richtig gehört?

Worte sind Fenster oder sie sind Mauern,
sie verurteilen uns oder sprechen uns frei.
Wenn ich spreche und wenn ich zuhöre,
Licht der Liebe, scheine durch mich hindurch.

Es gibt Dinge, die ich sagen muss,
Dinge, die mir so viel bedeuten.
Wenn sie durch meine Worte nicht klar werden,
hilfst du mir, mich freizusprechen?

Wenn es so schien, als würde ich dich niedermachen,
wenn du den Eindruck hattest, du wärst mir egal,
versuch‘ doch bitte, durch meine Worte hindurch zu hören
bis zu den Gefühlen, die wir gemeinsam haben.«

Ruth Bebermeyer

Diese Worte stehen im Buch (Anfang 1. Kapitel) „Gewaltfreie Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg. Worte sind Fenster – oder sie sind Mauern. Treffend formuliert. Da fällt mir eine schöne Wortdefinition (Danke an Julia :-)) von Liebe ein: Lass immer eine Brücke entstehen! Worte sind eine Möglichkeit, diese Brücke entstehen zu lassen.

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