Unsere Zeit hat eine Religion, wir nennen sie »Wissenschaft«. Unser komplettes Dasein ist an der Wissenschaft ausgerichtet. Unser Tun und Handeln muss auf rationalen, nachvollziehbaren, beweisbaren, gesellschaftliche bestätigten Tatsachen beruhen. Einfach mal etwas zu tun, weil du es tun willst, ist Verschwendung, Unlogisch, verrückt – und wenn du es mehrmals tust auch krankhaft. Du glaubst es nicht?

Dann trage die nächsten 28 Tage jeweils zwei farblich unterschiedliche Socken – und wenn dich jemand fragt warum, dann sagst du, einfach so. Spätestens nach 10 Tagen (wahrscheinlich früher), raten dir „gute“ Freunde den Gang zu einem Psychologen!

Und hast du dich mal gefragt, warum die Socken immer die gleiche Farbe haben sollten?

  • Weil es alle so machen?
  • Weil deine Mitmenschen es erwarten?
  • Weil die Socken so produziert werden, gleichfarbig?
  • Weil es schon seit du zurück denken kannst so war?
  • Weil es für dich leichter ist, wenn du dich an die Anderen anpasst?
  • Weil du findest, dass es dir eigentlich egal ist, welche Farbe deine Socken haben – du hast wichtigere Themen?
    (wenn es dir allerdings egal ist, dann könntest du auch farblich unterschiedliche Socken tragen …)

Wie oft hinterfragen wir die Dinge noch – und wie oft nehmen wir die Vorgaben der Anderen einfach als Selbstverständlich? Wie oft machen wir die vorgegebene Richtigkeit zur Wahrheit an sich, zur einzigen möglichen Realität?

Wilhelm Doerr schrieb dazu:
»Wir haben als Personen in Beziehung zu treten zu kranken Personen
und nicht nur zu Laborbefunden oder zu krankhaften Erscheinungen.

An der Wirklichkeit des kranken Menschen gemessen,
ist die streng kausal naturwissenschaftliche Medizin nur eine Methode von
Verbindlichkeiten, aber nicht ein Bild dessen, was wirklich ist.

Dies bedeutet, dass die naturwissenschaftlichen Daten alle richtig sind,
das ausschließlich hierauf gegründete Bild des Menschen
aber doch falsch ist.

Richtigkeit und Wahrheit machen einen Unterschied.«

Die Laborbefunde eines Menschen sind im wissenschaftlichen Sinne richtig, aber sie stellen nicht die Wahrheit über einen Menschen dar. Auch wenn wir so tun, als ob es alles wäre!

Ich lade dich ein, deinen Tag, deine Woche auf „Laborbefunde“ zu untersuchen, die Dinge mehr zu hinterfragen, um damit zu erkennen, was für dich richtig – und was für dich wahr ist.

Wenn du ganz mutig bist, dann trage unterschiedliche Socken 🙂

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