Eine Neuro-Forscherin aus Harvard erleidet einen Schlaganfall. Die linke Gehirnhälfte arbeitet kaum noch. Sie erlebt unglaubliches. Doch sieh selbst. Einfühlsam, klar und wundervoll liebevoll beschreibt sie eine fast unglaubliche Erfahrung. Als Gehirnforscherin erklärt sie ihre Erfahrungen während des Schlaganfalls in verblüffender Weise. Sieh selbst und beantworte die Frage am Ende des Videos: Wer und wie willst du in der Welt sein? Verbunden oder isoliert?

Die rechte Gehirnhälfte (kann Informationen parallel verarbeiten) ist im Augenblick, denkt in Bildern, nimmt den Körper und seine Bewegungen wahr. Alle Sinnesorgane nehmen den Augenblick wahr, wie er aussieht, wie er sich anfühlt, wie er riecht, wie er schmeckt. Die rechte Hälfte ist die Verbindung zwischen meiner Umwelt und mir.

Die linke Gehirnhälfte (kann Informationen sequentiell verarbeiten) denkt linear und methodisch. Sie ist entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Sie nimmt aus der Menge der Eindrücke der rechten Gehirnhälfte einige Details heraus, kategorisiert und organisiert diese, verbindet diese Eindrücke mit gemachten Erfahrungen aus der Vergangenheit, um daraus die Zukunft zu machen. Diese Gehirnhälfte denkt in Sprache, „es brabbelt ständig vor sich hin“, sie verbindet die innere und die äußere Welt.

Wichtig ist, dass es die linke Gehirnhälfte ist, die das Individuum gestaltet. Sie sagt: „Ich bin!“. Sie sagt, du bist ein eigenständiges Wesen, sie separiert dich von deiner Umwelt. Während die rechte Gehirnhälfte die Verbundenheit mit allem durch die Energie von allem herstellt, sie verbindet dich mit deiner Umwelt.

Diese linke Gehirnhälfte verlor Jill Bolte Taylor. Sie beschreibt ihren Schlaganfall als Geschenk und schenkt uns diese beiden Fragen am Ende des Vortrags:

Wer und wie willst du in der Welt sein?

Und wann willst du diese Entscheidung treffen?

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