Kommunikation ist kinderleicht. Jeder kennt Tipps und Tricks, wie er Kommunikation zum Scheitern bringen kann. Das Gegenteil von Scheitern ist Verstehen. Wenn du deinen Partner oder Partnerin verstehen willst, dann tue folgendes (Hanh, Thich Nhat. ‚Ich Pflanze Ein Lächeln‘. S. 101).

»Setz dich von Zeit zu Zeit neben die, die du liebst, nimm seine oder ihre Hand und frage: »Liebling, verstehe ich dich genug? Oder lasse ich dich leiden? Sag es mir bitte, damit ich lerne, dich richtig zu lieben. Ich möchte dich nicht leiden lassen, und wenn ich das aufgrund meiner Unwissenheit tue, dann sag es mir, damit ich dich besser lieben kann und du glücklich sein kannst.« Wenn du das in einem Ton sagst, in dem deine wahre Offenheit für ein Verstehen mitschwingt, wird der oder die andere vielleicht in Tränen ausbrechen. Was ein gutes Zeichen ist, denn es bedeutet, dass die Tür des Verstehens aufgeht, und nun ist wieder alles möglich.«

Thich Nhat Hanh

Wenn du deinen Partner oder Partnerin nicht verstehen willst, dann helfen Schuldzuweisungen (wie „Du bist immer …“ oder „Nie wirst verstehen, dass …“). Ein gutes Mittel sind Beweisführungen, warum du im Recht bist (wie „Als Du dieses Messer auf dem Granitblock benutzt hast, …“) –  ebenso gut gelingt die Anführung von „vernünftigen Gründen“, z. B. „Meine Mutter kocht den Rosenkohl immer so, das ist die beste Art und Weise, um die Vitamine zu erhalten!“.

Wenn es keine Bedeutung erlangt, ob du deinen Partner verstehst oder nicht, schweige. Schweigen schafft Distanz, akustische Ruhe und zukünftig genügend ungelöste Probleme. Die Buddhisten sagen, einen Knoten in seinem Herzen entstehen lassen.

Thich Nhat Hanh sagt treffend (S. 100):

»Verstehen und Liebe sind nicht zwei Dinge, sondern eins.«

Thich Nhat Hanh

Die Verantwortung dafür liegt bei dir, möchtest du deinen Partner verstehen?

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