Oma erklärt das Themen Haben und Sein mit Monopoly.

»Meine Großmutter war eine wundervolle Person. Sie hat mir beigebracht wie man Monopoly spielt.

Sie verstand, dass der Name des Spiels bedeutet zu erwerben. Sie erwarb alles, was sie konnte und irgendwann war sie Beherrscherin des Spielbretts. Und dann sagte sie immer dasselbe zu mir. Sie sah mich an und sagte. „Eines Tages wirst du lernen wie man das Spiel spielt.“

Eines Sommers spielte ich Monopoly, fast jeden Tag, den ganzen Tag. Und im diesem Sommer lernte ich wie man das Spiel spielt. Ich begriff, dass der einzige Weg zu gewinnen darin lag, mich total dem Erwerb hinzugeben. Ich begriff das Geld und Besitztümer die Möglichkeit darstellen, meinen Erfolg zu bemessen. Und am Ende des Sommers war ich rücksichtsloser als meine Großmutter. Ich war bereit die Regeln des Spiels zu biegen, wenn ich gewinnen wollte.

Und ich saß diesen Herbst mit ihr zusammen um zu spielen. Ich nahm alles was ihr gehörte. Ich sah zu wie sie ihren letzten Dollar gab und sich schließlich ganz geschlagen gab.

Und dann brachte sie mir noch eine weitere Sache bei. Und dann sagte sie. „Jetzt kommt alles wieder zurück in die Box. All diese Häuser und Hotels, all die Bahnhöfe und Kraftwerke. All die Besitztümer und all das wundervolle Geld. Alles kommt jetzt wieder in die Box. Nichts von dem war je wirklich deins. Du warst für eine Weile sehr aufgeregt deswegen, aber es war alles schon da. Lange bevor du dich ans Spielbrett gesetzt hast. Und es wird hier sein, lange nachdem du schon weg bist. Spieler kommen, Spieler gehen. Häuser und Autos, Titel und Kleidung, sogar dein Körper.“

Den Fakt ist, alles woran ich mit Klammere und konsumiere und horte geht am Ende wieder zurück in die Box. Und ich werde alles verlieren.

Also musst du dich doch fragen, wenn du endlich die ultimative Beförderung erhältst, wenn du den ultimativen Erwerb gemacht hast, wenn du das ultimative Haus gekauft hast, wenn du genug finanzielle Sicherheit erzeugt hast und die Leiter des Erfolgs bis zur höchsten Sprosse, die du je erreichen kannst, erklommen hast, und der Nervenkitzel verschwindet, und er wird verschwinden, und was dann?

Wie weit musst du diesen Weg entlang schreiten, bevor du siehst wo er dich hinführt. Sicherlich verstehst du, dass es niemals genug sein wird. Also musst du dir die Frage stellen: Was ist wirklich wichtig?«

 

Original:

»Now, my grandmother was a wonderful person. She taught me how to play the game Monopoly.

She understood that the name of the game is to acquire. She would accumulate everything she could and eventually, she became the master of the board. And then she would always say the same thing to me. She would look at me and she would say: “One day, you’ll learn to play the game.”

One summer, I played Monopoly almost every day, all day long. And that summer, I learned to play the game. I came to understand the only way to win is to make a total commitment to acquisition. I came to understand that money and possessions- that’s the way that you keep score. And by the end of that summer, I was more ruthless than my grandmother. . I was ready to bend the rules if I had to, to win that game.

And I sat down with her to play that fall. I took everything she had. I watched her give her last dollar and quit in utter defeat.

And then she had one more thing to teach me. Then she said: “Now it all goes back in the box. All those houses and hotels. All the railroads and utility companies… All that property and all that wonderful money… Now it all goes back in the box. None of it was really yours. You got all heated up about it for a while. But it was around a long time before you sat down at the board and it will be here after you’re gone: players come, players go. Houses and cars… Titles and clothes… Even your body.”

Because the fact is that everything I clutch and consume and hoard is going to go back in the box and I’m going to lose it all.

So you have to ask yourself when you finally get the ultimate promotion when you have made the ultimate purchase when you buy the ultimate home when you have stored up financial security and climbed the ladder of success to the highest rung you can possibly climb it… and the thrill wears off – and it will wear off – Then what? How far do you have to walk down that road before you see where it leads? Surely you understand it will never be enough. So you have to ask yourself the question: What matters?«

 

Aus informisten.de, moving forward,
komplettes Transkript

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