Eine schöne Definition von Wahnsinn, die Albert Einstein zugeschrieben wird:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Und so leicht und einfach kommt der Satz daher. Logisch, verständlich. Doch wie oft handele ich immer wieder gleich und erwarte andere Ergebnisse. Wie oft bin ich mit etwas unzufrieden, doch ändere nichts. Verhalte mich wie ein Wahnsinniger und suche die Schuld für das Ergebnis außerhalb von mir?

Übernehme die Verantwortung für dein Handeln und Nicht-Handeln!

Ich glaube Erich Fromm hat mal geschrieben, dass eine Folge unserer Gesellschaft ist, dass wir weniger gesellschaftliche Zwänge haben – und somit weniger Vorgaben, die unserem Leben eine klare Richtung geben. Diese Freiheit hört sich auf den ersten Augenblick sehr verlockend und leicht an. Doch wer selbst entscheiden kann, welchen Weg sein Leben einschlägt, der ist für seinen Erfolg im Leben verantwortlich – und für seinen Miß-Erfolg. Und während für seinen Erfolg jeder gerne verantwortlich ist, schiebt man doch bei Mißlingen von etwas die Schuld gerne anderen zu.

Die Verantwortung annehmen bedeutet auch sich selbst anzunehmen, ohne wenn und aber! Und wer kann dies von sich behaupten?

Einen Schritt weiter gedacht, wäre es auch schädlich für unser Wirtschaftssystem, wenn wir uns ohne wenn und aber annehmen könnten. Konsum lebt davon, dass er für viele eine Ersatzbefriedigung zur Schließung der inneren Lücke ist. Diese innere Lücke sagt uns, wir sind nicht gut genug, wir brauchen etwas von außen, um diese Lücke zu schließen. Sei es die neuste Musik, ein neues Handy, was neues zum Anziehen, auch eine Partnerschaft oder Drogen zählen dazu. Natürlich interpretieren wir diese Lücke auch auf unseren Körper, so dass ganze Industriezweige davon leben, dass wir uns äußerlich „optimieren“ müssen, um Voraussetzungen zur Schließung der inneren Lücke zu schaffen. Da trifft es sich hervorragend, dass wir um all das Bezahlen zu können, arbeiten gehen müssen.

Also arbeiten wir, um Dinge zu kaufen, die wir brauchen, um unsere Minderwertigkeit zu überdecken.

Die Alternative dazu wäre damit anzufangen, die Verantwortung für sich und das was ist zu übernehmen.

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