„Wenn die gesamte Welt ihn lobt, steigt ihm das nicht zu Kopf. Wenn die gesamte Welt ihn verurteilt, bedrückt ihn das nicht.

Mit anderen Worten, weder Lob noch Tadel vermögen sein Verhalten zu ändern.

Ein derartiger Mensch besitzt die reine Tugend.

Was mich betrifft, so gehöre ich noch zu denen, die die Meinung der anderen in dem gleichen Maß beeinflusst, wie der Wind die Wellen umhertreibt.“

Tschuang Tse

Welch’ große Worte, welch’ schönes Gleichnis, welch’ schwere Aufgabe!

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  • Tanja

    … mich lässt dieses Statement etwas zwiegespalten zurück.

    Auf den ersten Blick wirkt es wirklich erstrebenswert, in sich eine Sicherheit und Standfestigkeit im Handeln – aus sich selbst heraus – zu entwickeln, die unbeeinflusst von anderen ist.

    Andererseits sind wir soziale Wesen – hoffentlich – eingebunden in soziale Gefüge.

    Und es fallen mir – auf den zweiten Blick – Beispiele ein, wo Menschen unbeeinflusst von der Meinung der anderen, ausschließlich aus sich heraus, handeln – und dieses Handeln dann nicht tugendhaft, sondern vielmehr egoistisch, kalt und rücksichtslos ist.

    Wie so oft geht es wohl um eine gute Balance…