Jeder glaubt sein Denken und Handeln wäre richtig. Für jeden ist seine Interaktion mit der Umwelt ›normal‹, nachvollziehbar, rational begründet. Vor ein paar Jahrzehnten (1928) formulierte ein Wissenschaftler und nun nennt es die Wissenschaft das „Thomas-Theorem“.

Darüber hinaus gehen viele davon aus, dass so wie sie leben, handeln, tun, es ein Vorbild für andere ist. Motto: Wenn jeder so wäre wie ich, hätten wir eine bessere Welt. Die Folge davon sind Ratschläge (die Betonung liegt auf rat-SCHLÄGE) gibt. Sehr oft ungefragt. Eine Begleiterscheinung von Ratschlägen, meist vorgelagert sind Bewertungen. Das ist gut, das ist schlecht. In der Steigerungsform: Das ist gut für Dich, das ist schlecht für Dich.

Zuerst kommt die Bewertung, dann der Rat-schlag und am Ende die Drohung. Motto: Wenn Du jetzt nicht …, dann ….

Nachdem wir also glauben, dass wir rational handeln und unser handeln für andere auch sinnvoll sein könnte, tragen wir dies auch in die Welt hinaus und sind Weise genug die Konsequenzen aufzuzeigen, die eintreten werden, wenn unserer Sicht auf die Welt nicht gefolgt wird.

Hier an der Wand hängt ein Bild von Buddha mit einem kleinen Text:

„Believe nothing,
no matter where you read it or who said it,
not even if I have said it,
unless it agrees with your own reason and your own common sense.“

Buddha

Leider handle ich selbst allzu oft noch obigen Worte und berücksichtige die Worte von Buddha viel zu wenig.

Doch jeder Tag ist ein Möglichkeitsraum für Veränderungen – und jede Veränderung beginnt in mir, an meinem Ort, in Augenblick.

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