Wundervolle Worte von Dr. Max Otto Bruker, Arzt (1909 – 2001)

„Es ist ein trauriges Kapitel menschlicher Geschichte, dass der Mensch sich so weit hat beeinflussen lassen, dass er der Nahrung umso mehr traut, je unnatürlicher und künstlicher sie ist, und dass er sich das Misstrauen zu allen Lebensmitteln, wie die Natur sie uns beschert, so fest hat einpflanzen lassen, dass er eher zugrunde geht, als diese Haltung aufzugeben.

Dass er dieses Misstrauen zur Schöpfung selbst nicht als Unrecht und widersinnig empfindet, ist ein Zeichen dafür, wie weit er sich durch ständige Fehlinformation seinen Instinkt hat nehmen lassen.“

Und wie schön von Eugen Roth, Lyriker (1985 – 1976):

„Ein Mensch gelangt mit Müh und Not vom Nichts zum ersten Stückchen Brot. Vom Brot zur Wurst geht’s schon besser, der Mensch entwickelt sich zum Fresser und sitzt nun scheinbar ohne Kummer als reicher Mann bei Sekt und Hummer.

Und sieh, zu Ende ist die Leiter, vom Hummer aus geht’s nicht mehr weiter. Beim Brot, so meint er, war sein Glück, doch findet er nicht mehr zurück.“

Beide Zitate entstammen dem Buch „Brot backen“ von Ilse Gutjahr, Erika Richter aus dem emu Verlag.

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