Wunderbare Beschreibung unserer Gesellschaft! In Kurzform: Haben-Orientierte abgerichtete Konsumenten, die in dem Glauben leben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, dabei jedoch nur Marionetten der dominierenden Wertekultur sind.

»Zum System B zählt Fromm Gesellschaften, die nicht destruktiv aggressiv sind und die sich vom Typ A dahingehend unterscheiden, dass sie nicht grundsätzlich destruktiv sind, aber Aggressivität und Krieg zum gesellschaftlichen Verhaltensrepertoir zählen.

Zur weiteren Abgrenzung führt Fromm für diese Gesellschaften an, sie seien: „… vom Geist männlicher Aggressivität, vom Individualismus und vom Wunsch durchdrungen, sich Dinge zu verschaffen und Aufgaben zu erfüllen.“ Das oberste Ziel der (männlichen) Mitglieder ist die Ansammlung von möglichst viel persönlichem Besitz, der vor allem durch eigenhändige Arbeit erworben werden muss.

Wer nicht mehr wirtschaftlich tätig sein kann, verliert rasch seinen gesellschaftlichen Status. Der Leistungsdruck ist so unerbittlich, dass viele Männer durch Überanstrengung schon in mittleren Jahren sterben.

Als Idealtyp gilt ein Mensch, der besonders strebsam, erfolgreich, fleissig und leidenschaftslos ist.«

Uwe Renald Müller, ‚Machtwechsel im Management‘, S. 257

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