Gelingen bedeutet, dass Du für vieles Rahmenbedingungen schaffen kannst, damit das Wünschenswerte sich ereignen kann. Es ist wie bei einem guten Kuchen, jeder kennt die Zutaten, aber dem einen gelingt der Kuchen nicht, dem anderen gelingt er sehr gut.

Gelingen betont im Gegensatz zum „Machen“ die Unsicherheit, die allem Handeln zu Grunde liegt. Und es legt den Fokus auf die Rahmenbedingungen, die es zu schaffen gilt.

Damit distanziert sich „gelingen“ auch von zwingenden Kausalketten und von der 100 %igen Verantwortung für das Ergebnis seines Handelns (nicht für das Handeln selbst). Es unterstützt damit auch den Gedanken der Verbundenheit aller Dinge, der Potenzialität der Gegenwart, des Möglichkeitsraumes.

Mit ›gelingen‹ passen wir somit unsere Erwartungshaltung von der Welt und von uns selbst der Realität an. Du hörst auf Dinge erzwingen zu wollen, sondern handelst so, dass sich das Wünschenswerte ereignen kann. Du handelst so, dass es gelingen kann.

Siehe hierzu auch Vorträge von Gerald Hüther.

Opt In Image
Erhalte das monatliche Update

Möchtest Du einmal im Monat die aktuellen Beiträge von GeDankeN? Dann trage Deine Email-Adresse hier ein.

 

There are currently no comments.