Heute Morgen war es richtig schwer aufzustehen. Wenn um 4 Uhr der Wecker klingelt, dann fallen mir viele Gründe ein nicht aufzustehen, sondern einfach liegen zu bleiben.

  • Ich konnte schlecht einschafen, und könnte jetzt den fehlenden Schlaf nachholen.
  • Heute gönne ich mir mal länger zu schlafen.
  • So wichtig ist das Aufstehen heute nicht, ich stehe morgen wieder um 4 Uhr auf.
  • Jetzt ist es gerade so gemütlich und warm im Bett, da will ich nicht raus.
  • Ich bleibe nur noch ganz kurz liegen, und dann stehe ich auf.
  • Wenn ich andere Dinge schiebe oder wegfallen lasse, dann lohnt es sich nicht aufzustehen.

Ich finde jeden Tag genügend Gründe nicht aufzustehen. Und ab und an gewinnen diese Gründe auch – und ich bleibe liegen.

Wenn ich es dennoch schaffe aufzustehen, die ersten 5 bis 10 Minuten überstanden habe, dann erlebe ich einen wundervollen Start in den neuen Tag. Ich kann die Dinge in Ruhe machen, bin klar und voller Freude und tanke Energie für den Tag.

Wenn ich liegen geblieben bin, so komme ich die nächsten Stunden nicht so gut in den Tag. Es ist alles etwas langsamer, schwerer und meine Gedanken hängen noch an der verpassten Möglichkeit.

Und dies kann ich auf andere Entscheidungen im Leben übertragen. Ich finde immer genügend Gründe etwas nicht zu tun. Keine Entscheidung ist ohne Unsicherheit, Risiko oder Anstrengung zu erreichen. Gerade diese Unsicherheit, dieses Risiko und das Tätig sein für etwas, gibt der Entscheidung seinen Wert. Und gibt meinem Leben Richtung und Klarheit.

Wir können es „inneren Schweinhund“, „Gewohnheiten“ oder „Trägheit“ nennen, die uns davon abhalten Entscheidungen zu treffen, die wir für richtig und sinnvoll halten, bei denen wir aber die Folgen oder die Anstrengung (oder beides) nicht eingehen wollen. Es spielt auch keine Rolle.

Letzten Endes zählen im Leben nicht die Entscheidungen, die wir treffen wollten, sondern die Entscheidung, die wir getroffen und in die Realität geholt haben.

Mein Lieblingszitat hierzu:

»Durch deine Entscheidungen definierst du dich selbst. Allein durch sie kannst du aus dem der du bist, den machen, der du sein willst.«

Falls dir also wieder einmal Gründe einfallen etwas nicht zu tun, dann frage dich:

  • Welche Gründe sprechen dagegen es nicht zu tun?
  • Wie lange schiebe ich diese Entscheidung schon vor mir her?
  • Was ist mein Nutzen (und den gibt), wenn ich mich nicht entscheide, wenn ich es nicht tue?
  • Was würde passieren, wenn ich es einfach tue?
  • Welche Gründe sprechen dafür es zu tun?

Was willst du schon lange tun, wagst jedoch den Schritt nicht?

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