Innere Haltungen entstehen durch Erfahrungen oder warum Appelle und Sonntagsrede sinnlos sind! Wer den Menschen nicht sieht, sondern nur den Mitarbeiter, bekommt was er verdient: Funktionserfüller!

Haltungsänderung ist nur über neue Erfahrungen möglich. Dies setzen voraus, dass ich die Bezugsperson mag oder der Bezugsperson gegenüber aufgeschlossen sein sollte. Unter Druck funktionierst Du lediglich. Begeisterung, Identifikation, Hingabe, Identifikation entsteht durch Druck nicht.

Es ist nichts Neues, aber den Menschen Wertschätzung und Unterstützung zu geben, die eigene Wirksamkeit heraus stellen; das sind wesentliche Elemente von positiven Erfahrungen. Und da sind wir schon wieder bei: Die Sehnsucht nach Verbundenheit und Autonomie!

Hirnforscher Gerald Hüther über Führung, Menschen, Gefühle und innere Haltungen

Gerald_Huether.jpg Zitat: „Alle Erfahrungen, die ein Mensch macht, sind in Form komplexer neuronaler Netzwerke im Frontalhirn gespeichert und verankert – also in der plastischsten und am stärksten vernetzten Region in unserem Gehirn. Dieser Frontallappen ist der Bereich im Gehirn, in dem unsere sogenannten Metakompetenzen, unsere Überzeugungen, Glaubenssätze, inneren Einstellungen und schlussendlich die daraus hervorgehenden Haltungen verortet sind. Sie bestimmen, was ein Mensch denkt, wie er Dinge bewertet, wie er handelt. Der springende Punkt dabei ist: Wir können die dort entstandenen Haltungen nicht einfach ändern. Weder Appelle in den berühmt-berüchtigten Sonntagsreden noch Ermahnungen und Belehrungen in Mitarbeitergesprächen werden Mitarbeiter wirklich zu mehr Leistung inspirieren. Die innere Einstellung, die Haltung verändert sich dadurch nicht.“

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