„Der Weg des Himmels besteht darin,
vom Überfluss zu nehmen,
um den Mangel auszugleichen.

Die Menschen tun genau das Gegenteil:
Sie nehmen denen, die wenig haben,
um es denen zu geben,
die bereits zu viel besitzen.“
Lǎozǐ

Empfundene Ungerechtigkeit führt zu Aggressionen. Diese können verschoben auftreten, d. h. nicht an die Person, welche die Ungerechtigkeit verursacht hat. Doch sie tritt auf. Ein schöner Podcast von Joachim Bauer dazu:

Aggressive Neuronen, SWR 2, 06.11.2011

In diesem Zusammenhang eine Passage aus dem Manuskript, S. 4:
„Mit der Beobachtung, dass soziale Ausgrenzung Aggression nach sich zieht, erweist sich die Aggression als ein Verhaltensprogramm im Dienste des sozialen Zusammenlebens: Überall, wo die soziale Integration gefährdet ist oder gefährdet erscheint, entsteht als Reaktion – und sozusagen als soziales Regulativ – Aggression. Ihre Rolle als soziales Regulativ kann die Aggression in der Regel jedoch nur dann erfüllen, wenn sie sprachlich kommuniziert wird. Direkte körperliche Aggression macht, wenn überhaupt, nur dort Sinn, wo jemand körperlich angegriffen wird und sich per Notwehr seiner Haut erwehren muss. Aggression, die nicht sprachlich kommuniziert wird, ist in Gefahr, selbst zum Ausgangspunkt neuer Aggression zu werden, mit der Folge, dass sich Aggressionskreisläufe entwickeln.“

Hier das Original-Manuskript:
Podcast Manuskript Aggressive Neuronen

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