Ab und an entdecke ich Worte, die mich zutiefst berühren. Diese Zeilen bringen etwas wundervolles auf den Punkt:

»Oft betrachten wir gerade das an uns als »falsch«, das in Wahrheit Ausdruck unserer eigenen Individualität ist. Es ist unsere Einzigartigkeit und das Besondere an uns. Natur wiederholt sich niemals. Seit es Leben auf diesem Planeten gibt, hat es niemals zwei identische Schneeflocken oder Regentropfen gegeben. Und jedes Gänseblümchen unterscheidet sich von jedem anderen Gänseblümchen. Unsere Fingerabdrücke unterscheiden sich und wir unterscheiden uns voneinander. Und genau so soll es sein. Wenn wir das akzeptieren, dann gibt es keine Konkurrenz und keinen Vergleich. Wenn wir versuchen, so zu sein wie die anderen, verkümmert dabei unsere Seele. Wir sind auf diesem Planeten gekommen, um unser individuelles Sein zum Ausdruck zu bringen.«

Louise Hay

Einzigartigkeit zu entdecken, anzunehmen, anzuerkennen. Interpretiere sie nicht als ein Mangel, als eine Abweichung von der Norm, oder als etwas, was nicht durch aktuelle Raster passt. Einzigartigkeit anzuerkennen, verändert deine Welt.

Ein Weg für deine Entdeckungsreise zur Einzigartigkeit bei dir und Anderen ist der Dialog, die dialogische Haltung (nach Bohm/Buber).

»Die Dialogische Haltung stellt die einzigartige Existenz eines jeden Menschen in den Mittelpunkt. Sie betont den Respekt vor der Unterschiedlichkeit, vor unterschiedlichen, auch von der Norm abweichenden Lebenswegen, vor dem Tempo individueller Entfaltung und vor der Unvollkommenheit menschlicher Existenz.«

Johannes Schopp

Es spielt keine Rolle, ob du dich oder andere als ›gut‹ oder ›schlecht‹ oder ›fehlerhaft‹ beurteilst, jeder hat das Recht in seiner einzigartigen, ganzen Persönlichkeit wahr-genommen, beachtet zu werden.

Wichtig ist, die Andersartigkeit, die Einzigartigkeit eines jeden Menschen zu erkennen, zu achten, zu bewahren. Oder möchtest du, dass alle Menschen so sind wie du? Wie ist diese Vorstellung für dich – alle Menschen sind genauso wie du bist?

Falls du dies nicht möchtest, kannst den Anderen verzeihen, dass sie anders als du sind. Das sie Dinge anders angehen, andere Prioritäten setzen, ihre Bedürfnisse anders ausdrücken, in ihrem Rucksack ihre Erfahrungen, Verletzungen, Wünsche, Hoffnung mitbringen?

»Solange Du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist Du noch weit ab vom Wege zur Weisheit.«

Chinesische Weisheit

Probiere es aus, beginne mit der Veränderung bei dir.

»Wenn du dich begnügst, einfach du selbst zu sein, und weder vergleichst noch wetteiferst, wird jeder dich achten.«

Lǎozǐ, Dàodéjīng

Statt bewerten, vergleichen, verurteilen fragst du: Was ist an mir einzigartig? Nehme ich andere als einzigartig wahr?

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