Jeden Tag haben wir die Möglichkeit uns neu für Dinge, Wege zu entscheiden, wir können wählen. Jeder von uns kann dies. Da gibt es die großen Entscheidungen im Leben, und die unendlich vielen kleinen Entscheidungen. 

Jede Entscheidung erfordert das Loslassen von Alternativen, von anderen Dingen, von anderen Wegen. Psychologen nennen das „Verlustaversion“ (von  Amos Tversky und Daniel Kahneman). Dies bedeutet, dass wir den Schmerz eines Verlustes als größer Empfinden, als die Freude über den Gewinn.

Und oft entscheiden wir nicht, weil wir die möglichen Optionen nicht verlieren wollen. Weil wir den Schmerz der Trennung von unseren Gewohnheiten nicht ertragen wollen. Weil wir es uns so kuschelig mit dem Status Quo gemacht haben, dass wir lieber in diesem Status Quo Leiden, als uns zu entscheiden.

Entscheiden hat im wahrsten Wortsinne damit zu tun, dass wir etwas wieder vereinen. Die Vorsilbe „ent“ bedeutet, dass wir das Gegenteil tun. Ent-schleunigen, ent-schlüsseln usw. Ent-scheiden bedeutet deshalb wieder etwas zu vereinen, etwas nicht mehr zu scheiden.

Dies bedeutet, dass jede Entscheidung uns Klarheit bringt, unseren Weg klarer zeichnet und uns vor neue Herausforderungen stellt.

Lukas Niederberger (‚Am liebsten beides‘, S. 30) beschreibt dies so:

»Das Loslassen von anderen wertvollen Wahlmöglichkeiten ist schmerzhaft und kostet Kraft, egal ob ich mich von inneren entwicklungshemmenden Gewohnheiten und Überzeugungen oder von überholten Theorien, geliebten Menschen, Orten und Situationen trenne. Gleichzeitig erhält meine Entscheidung ihren wirklichen Ernst und Wert erst dann, wenn sie die schwierigen Fragen bestehen kann: Was ist mir die gewählte Alternative wert? Und bin ich bereit den geforderten Preis dafür zu bezahlen?«

Wo möchtest du Klarheit erlangen – und bist du bereit den Preis dafür zu bezahlen?

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